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derma2know: Krätze behandeln

5 Fakten über Krätze

FAQ

Bei Krätze handelt es sich um eine parasitäre Infektionserkrankung mit Krätzmilben, die hoch ansteckend ist. Die Verbreitung erfolgt über direkten und längeren Körperkontakt. Besonders gefährdet sind dabei Mütter, Kinder und Personen in pflegenden Berufen.

Krätze ist vom Moment der Infektion bis zum Ende der erfolgreichen Therapie ansteckend. Daher ist bei einem Krätze-Verdacht enger Körperkontakt zu meiden.

Bei direktem und längerem Körperkontakt können Krätzmilben von einem Menschen auf den anderen übertragen werden. Bei einer schwereren Krätzinfektion reicht hingegen bereits ein kurzes Händeschütteln für eine Übertragung aus. Selten können Krätzmilben über Textilien übertragen werden.

Bei Krätze hilft eine vom Hautarzt verschriebene Creme- oder Tablettentherapie gegen die in der Haut lebende Krätzmilbe. Die Diagnose und Therapie müssen von einem fachkundigen Hautarzt überwacht werden, da eine Überdosierung der Medikamente toxisch wirken kann.

Die Symptome von Krätze zeichnen sich optisch durch Hautrötungen, Knötchen und Bläschen aus. Teils sind Krätzmilbengänge unter der Haut erkennbar. Je nach Juckreiz können Betroffene verkrustete Hautpartien haben.

Das Bild zeigt den Gründer von derma2go und Oberarzt des Universitätsspitals Zürich Dr. med. Christian Greis.

Dr. med. Christian Greis

Oberarzt Universitätsspital Zürich

Starker Juckreiz der von Hautveränderungen begleitet wird, ist nicht nur äußerst mühselig, sondern kann auch hoch ansteckend sein, wenn sich hinter den Symptomen die parasitäre Infektionserkrankung Krätze (= Skabies) verbirgt. Mehr Informationen zu Krätze, Behandlung und Prävention jetzt mit derma2go.

Definition: Was ist Krätze?

Die in Fachkreisen als Skabies bekannte Hauterkrankung Krätze ist eine parasitäre Infektionserkrankung der Haut, die bei Kontakt hoch ansteckend ist und daher zügig behandelt werden sollte. Krätze selbst ist seit Anbeginn der medizinischen Aufzeichnungen bekannt und betrifft rund 15% der Bevölkerung in Entwicklungs- und Schwellenländern. Auffällig ist dabei, dass besonders in kälteren Regionen größere Infektionszahlen vorliegen. Das begründet sich auch darin, dass die verursachenden Krätzmilben durch niedrige Temperaturen länger auf Textilien überleben können. Risikogruppen in Mitteleuropa stellen vor allem Mütter, Kinder und sexuell aktive Menschen dar. Entgegen der weitläufigen Meinung, dass eine Krätzinfektion einzig mit schlechter Hygiene einhergeht, ist die Verbreitung auf lokale Begebenheiten zurückzuführen. In sozialen Einrichtungen wie Altenheimen, Kindergärten, Schulen und Co. kommt es gehäuft zu Körperkontakt, weswegen sich die Krätzmilbe leichter ausbreiten kann.

 

Wissen2go

Parasitosen (=parasitäre Infektionserkrankungen) werden durch Parasiten verursacht. Diese benötigen fremde Organismen zur Ernährung und Fortpflanzung, weswegen sie ohne Wirt nicht überlebensfähig sind.

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